Die Berlin Science Week 2016 brachte zwischen dem 1. und 10. November exzellente internationale Wissenschaftler und ihre Institutionen nach Berlin. 38 unterschiedliche Veranstaltungsformate wie Gesprächsrunden, Konferenzen, Festivals, Vorlesungen, Expertengremien oder Preisverleihungen fanden statt und ca. 6000 Teilnehmer - Experten und interessierte Besucher - nahmen teil.

Tuesday Talk – The Cultural Affordances of Climate Fiction

Der Vortrag analysiert Klimawandel-Narrative in zeitgenössischen Filmen und Literatur

Institute For Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS), Berliner Straße 130, 14467 Potsdam
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Der Vortrag analysiert den kulturellen Beitrag von Literatur und Filmen bei der Entstehung und Reflexion des populären Verständnisses vom anthropogenen Klimawandel. Als Senior Fellow am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) befasst sich Julia Leyda mit der steigenden Zahl von Klimawandel-Narrativen in Film und Fiktion und dem Diskurs darüber in den Medien und akademischen Gesprächen.

Der Vortrag skizziert das Konzept der Climate Fiction (Cli-Fi) und seine Ursprünge, Anwendungen und Hauptmerkmale. Leyda, Professorin für Film- und Fernsehwissenschaften, stellt dann zwei Fallstudien vor. Die erste untersucht Politik-Darstellungen in der Climate Fiction. Die norwegische Fernsehserie Okkupert und die amerikanisch-kanadische Comic-Serie We Stand on Guard sind Beispiele für populäre kulturelle Texte, die künftige politische Krisen als Folgen des Klimawandels darstellen. Die zweite Fallstudie zeigt auf, wie der Klimawandel in verschiedenen zeitgenössischen Fernsehserien als Subtext dient, u.a. in Game of Thrones, The Walking Dead, und Daredevil.

Queen’s Lecture: King Richard III: the resolution of a 500 year old mystery

Die diesjährige Queen’s Lecture ist ein Vortrag von Dr. Turi King (University of Leicester) zur DNA-Analyse beim Richard III.-Projekt.

Technische Universität Berlin, Auditorium Maximum, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
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Als der Archäologische Dienst der Universität Leicester den Auftrag erhielt, unter einem Parkplatz in der Innenstadt von Leicester nach Resten des ehemaligen Franziskanerklosters Grey Friars zu suchen – daher der Name Grey Friars-Projekt -, hielt man es für äußerst unwahrscheinlich, dass bei der Ausgrabung auch die Überreste von König Richard III. gefunden würden. Richard III. war 1485 in der Schlacht von Bosworth gefallen und in der Kirche des damaligen Franziskanerklosters von Leicester bestattet worden. Nach der Auflösung des Klosters 1538 wurden die Gebäude abgetragen und das Gelände anderweitig genutzt. Damit war auch das Grab des Königs verschollen.

Schon zu Beginn des Grey Friars-Projekts hatte man Turi King als archäologische und genetische Expertin gefragt, ob sie bereit wäre, im Falle eines Funds von Knochenresten, bei denen die Möglichkeit bestand, dass sie zum Skelett Richards III. gehörten, die DNA-Analysen zu leiten. Als die Ausgrabung 2012 dann tatsächlich auf Knochen stieß, die dem ersten Anschein nach von Richard III. stammen konnten, stieg sie sofort engagiert ein.

In der diesjährigen Queen’s Lecture berichtet Dr. King über das Grey Friars Projekt, von der Planung und Durchführung der Ausgrabung, und natürlich insbesondere von den verschiedenen wissenschaftlichen Analyseverfahren, mit denen die Knochenfunde in Leicester als die Überreste Richards III. identifiziert wurden.

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist ab 10. Oktober möglich.

Green Economy Conference 2016

Die Konferenz zur Transformation der deutschen Wirtschaft.

Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom, Französische Straße 33a-c, 10117 Berlin
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Ist Deutschland auf dem richtige n Weg zu einer weltweit führenden Green Economy oder fällt es gegenüber anderen Nationen zurück? Eine Expertenkommission hat Empfehlungen für die Bundesregierung erarbeitet, um Wirtschaft und Gesellschaft auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise auszurichten.

Um diese Empfehlungen zu diskutieren und neue Kooperationen für nachhaltiges Wirtschaften zu initiieren, laden das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zur Green Economy Konferenz 2016 ein.

In Workshops diskutieren eingeladene Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Nicht-Regierungsorganisationen und Politik, anhand konkreter Themen aus den Bereichen Produktion, Konsum und Finanzwirtschaft, wie Akteure und Stakeholder in die Umsetzung eingebunden werden sollten, wie die politischen Rahmensetzungen zu gestalten sind und welche Forschungsthemen jetzt angegangen werden müssen.

For all times and all cultures! The new International System of Units

Für alle Zeiten und Kulturen! Das neue internationale System der Einheiten. Vortrag von Prof. Dr. Joachim Ullrich, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt

Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Fraunhoferstraße 11-12, 10587 Berlin
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Noch sagt ein kleiner Metallzylinder in einem Tresor in der Nähe von Paris, was ein Kilogramm ist, und zwei unendlich lange, unendlich dünne Leiter werden in Gedanken gespannt, um dem elektrischen Strom seine Einheit zu geben. Derartiges gehört jedoch in absehbarer Zeit der Vergangenheit an, denn das Internationale Einheitensystem steht vor einem radikalen Umbau. In Zukunft soll eine kleine Menge ausgewählter Naturkonstanten – wie die Lichtgeschwindigkeit oder die Ladung des Elektrons – das Fundament allen Messens bilden. Die Einheiten sind dann in einem ganz wörtlichen Sinn universell, nämlich prinzipiell anwendbar im ganzen Universum. Lax gesagt: Auch ein Marsianer könnte dann verstehen, was ein Kilogramm ist. Und der Zeitpunkt dieser „Kulturrevolution“? Im Herbst des Jahres 2018 wird eine Weltkonferenz in Paris den Umbau des Einheitensystems mit Brief und Siegel verabschieden.

Marthe Vogt Award 2016

Verleihung des Preises an Dr. Mira Schedensack (29), eine hochtalentierte junge Mathematikerin.

Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin
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Ihr Doktorvater warnte die junge Mathematikerin Mira Schedensack vor dem Thema. Trotzdem erforschte sie in ihrer Doktorarbeit neue Verfahren zur Computersimulation – und verblüffte die Fachwelt. Die Gutachter sind sich einig: Ihre Arbeit ist eigentlich vier Doktortitel und eine Habilitation wert. Nun zeichnet der Forschungsverbund Berlin e.V. Mira Schedensack mit dem Marthe-Vogt-Preis aus.

Schon als Diplomandin fiel Mira Schedensack der Fachwelt auf. Sie war zu einem Hauptvortrag am Forschungszentrum für Mathematik in Oberwolfach eingeladen – einem Olymp der Mathematik, an dem üblicherweise nur hochdekorierte Wissenschaftler vortragen dürfen. Nach Mira Schedensacks Vortrag sprach man in Oberwolfach von den wichtigsten Resultaten zur Finite-Elemente-Methode seit den siebziger Jahren.

Der Marthe-Vogt-Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Im Rahmen der festlichen Preisverleihung wird die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr.-Ing. Sabine Kunst, die Festrede halten.

Science Slam

Geballte Wissenschaft in 10 Minuten, verpackt in spannenden und anschaulichen Vorträgen: Das gibt es beim Science Slam!

Lido Club, Cuvrystraße 7, 10997 Berlin
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Studierende und Nachwuchswissenschaftler aller Fächer  kommen beim Science Slam aus ihren Labors und Bibliotheken und wagen sich auf die Bühne. Sie haben zehn Minuten Zeit, um ihr eigenes Forschungsprojekt in einem unterhaltsamen, populärwissenschaftlichen Vortrag vorzustellen. Bei der Präsentation sind alle Hilfsmittel erlaubt – ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Experimente. Und wie beim Poetry Slam bildet auch beim Science Slam das Publikum die Jury und entscheidet, wer am Ende des Abends zum Sieger gekürt wird! Dabei geht es nicht vorrangig um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit, sondern vielmehr um die Frage: Wer schafft es am besten, Sinn und Ziel seiner Forschungsbemühungen unterhaltsam und  verständlich auf die Bühne zu bringen?

STATE Festival

Festival for Open Science, Art and Society

Kühlhaus Berlin, Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin
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Am 3.–5. November 2016 findet in Berlin zum zweiten Mal das STATE Festival statt – ein junges Festival für Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Nach erfolgreicher Erstveranstaltung in 2014 mit über 100 Beitragenden aus über 20 Ländern und mehr als 1200 Teilnehmenden, widmet sich das internationale Themenfestival in diesem Jahr der Emotionsforschung und künstlichen Intelligenz – der Titel: „STATE OF EMOTION – The Sentimental Machine“. Mit der Mission ein offenes Forum zur Erkundung gesellschaftlich relevanter Entwicklungen in Wissenschaft und Forschung zu schaffen lädt das STATE Festival erneut die internationale Kultur- und Kreativszene ein sich in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Performances, Ausstellungen und dem Filmprogram mit dem Festivalthema auseinanderzusetzen. Workshops, Wissenschaftsinstallationen und interaktive Erlebnisse erlauben aktuelle Forschung hautnah zu erleben und selbst mitzugestalten.

Financial Stability Conference 2016

4. gemeinsame Konferenz zur Bankenregulierung und Finanzreformen in der EU

ESMT Berlin, Schloßplatz 1, 10178 Berlin, Deutschland
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Acht Jahre nach der Finanzkrise ist der europäische Bankensektor weiterhin zerbrechlich. Langsames Wachstum, Nullzinspolitik, notleidende Vermögenswerte, fehlende Konsolidierung und verzerrter Wettbewerb stellen Risiken für die Finanzstabilität in der EU dar. Insbesondere die gefährliche Abhängigkeit zwischen Staaten und Banken ist nicht gelöst, obwohl BRRD und ein einheitlicher Bankenabwicklungsmechanismus in Kraft sind. Ein entscheidendes Ziel der letztjährigen Regulierungsreformen hat sich nicht erfüllt: aufzuräumen und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Finanzinstitute in der EU zu erreichen. Der Bankenunion fehlt es immer noch an der Erprobung von Bail-Ins und in der Politik setzen sich nationale Interessen durch.

Eine wesentliche Frage der englischsprachigen Konferenz ist es zu klären, wie gut wir Finanzreformen umsetzen, Mängel beheben und Trade-Offs in der neuen Regulierungsarchitektur bestimmen. Die Diskussionsteilnehmer werden Vorschläge und Einstellungen kritisch betrachten, indem sie nachfragen, wie diese arbeiten, ob sie unter den vorherrschenden Bedingungen ausreichend und angemessen sind und was sonst noch getan werden sollte, um gleiche Wettbewerbsbedingungen mit einem soliden und vielfältigen Finanzsektor zu verwirklichen, der dem tatsächlichen Bedarf dient.

Die Konferenz ist eine öffentliche Diskussionsveranstaltung, aber die Teilnahme ist mit einer bestätigten Registrierung durch das Financial Risk and Stability Network beschränkt.

Make Me a Hummingbird of Words: Salvos into the World of Micro-Memoirs

American Academy in Berlin, Am Sandwerder 17, 14109 Berlin
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International Cooperation in Immunotherapy for Cancer

Embassy of Spain in Germany, Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin
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Die Immuntherapie mithilfe sogenannter „CARTs“ ist eine überaus vielversprechende, innovative Therapie für Leukämie-Patienten. Eine der wenigen Forschungsgruppen, die derzeit in Europa die Möglichkeiten dieser Therapie am Patienten testen, arbeitet am Universitätsklinikum „Hospital Clínic Barcelona“. Im Rahmen der „Berlin Science Week“ veranstalten die spanische Stiftung für Wissenschaft und Technologie (FECYT) und die Botschaft von Spanien zu diesem Thema ein Symposium. Es soll Menschen aus der Wissenschaft, aber auch aus der Politik, öffentlichen und privaten Institutionen mit einer breiten interessierten Öffentlichkeit zusammenbringen. Zur Schaffung von Synergien und Kooperationen zwischen spanischen und deutschen Forschungsgruppen sind Experten aus beiden Ländern eingeladen, die über die Aktivitäten dieser Stiftung im Kampf gegen Leukämie berichten.

Second Nature: Sustainable Innovation through bio-inspired Design

CLB Berlin im Aufbauhaus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin
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Future Medicine Science Match

Herausragende Medizinwissenschaftler aus Berlin und der Welt stellen ihre Forschung vor – an einem Tag.

Bolle Festsäle, Alt-Moabit 98, 10559 Berlin
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Das Berlin Institute of Health mit der Charité – Universitätsmedizin und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin veranstalten gemeinsam mit dem Tagesspiegel erstmals ein Science Match für die Gesundheitsforschung in Berlin. In Kurzvorträgen geben 80 Forscherinnen und Forscher von Berliner Wissenschaftseinrichtungen und ihren deutschen und internationalen Partnern Einblicke in die Zukunft der Medizin. Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftler, Ärzte sowie Gesundheitsinteressierte. Die Veranstaltung zeigt, wie Innovationen aus der Forschung in der Diagnostik und Therapie am Menschen Anwendung finden und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten erhalten oder wiederherstellen. Die Schwerpunktthemen sind: Digital Health, Personalized Health, Regenerative Medicine, Cell Engineering und Start-up Ecosystems. Science Matches verbinden in einem neuartigen Format inhaltliche Exzellenz, große thematische Bandbreite, kompakte Vorträge und direkten persönlichen Austausch.

Exploring Difference: Career Paths in Higher Education

Die 13. Konferenz der Reihe „International Dialogue on Education“ (ID-E Berlin) diskutiert und vergleicht akademische Karrierewege in verschiedenen Hochschulsystemen und befragt dazu ExpertInnen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Botschaft von Kanada, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin
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Die Gestaltung von Karrierewegen zur Professur stellt Universitäten wie Fachhochschulen vor neue Herausforderungen. Wie lassen sich Tenure-Track-Regelungen für Nachwuchswissenschaftler attraktiv und für die Hochschule sinnvoll ausgestalten? Welche Vor- und Zwischenstufen, welche Aufstiegsmöglichkeiten und Stellenprofile gibt es für das wissenschaftliche Personal auf diesem Weg? Wie können Karrieren in die Wirtschaft und zurück in die Wissenschaft, insbesondere an die Fachhochschulen, gefördert werden? Welche Spielräume haben Wissenschaft, Politik und Wirtschaft bei der Gestaltung neuer Karrierewege? Der Stifterverband und das Konsortium „ID-E Berlin“ bestehend aus DAAD, Fulbright-Kommission, British Council, Botschaft von Kanada und Freier Universität Berlin, veranstalten am 7. November 2016 gemeinsam die mittlerweile 13. Konferenz der Reihe „International Dialogue on Education“ in Berlin. Wir möchten national wie international verschiedene Karrierewege zur Professur diskutieren, unterschiedliche Modelle herausarbeiten und dadurch Impulse für zukünftige Gestaltung der Übergänge im Wissenschafts- und Wirtschaftssystem geben.

Fachöffentliche Veranstaltung, Teilnahme nur auf Einladung und nach Anmeldung unter www.ID-E-Berlin.de

11th Berlin Debate on Science and Science Policy

Make Science, not War!
The Role of Science Diplomacy in the 21st Century

Mit den Berliner Wissenschaftsgesprächen bietet die Robert Bosch Stiftung hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft eine Gesprächsplattform. Ein geschlossenes Forum ermöglicht es einem Expertenkreis, offene Diskussionen über ein Wissenschaftsthema von gesellschaftlicher Relevanz zu führen und Erfahrungen auszutauschen. Das Aufspüren von Defiziten und deren Wendung in positive Forderungen und konkrete Handlungsempfehlungen stehen dabei im Zentrum.

Lifting Europe’s virtual borders

Wie kann die EU ihr digitales Potential vollständig nutzen?

Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
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Die Digitalisierung ist in der EU immer noch von einem regulatorischen Flickenteppich aus nationalen Gesetzen geprägt. Diese Fragmentierung schränkt das große wirtschaftliche Potential der fortschreitenden digitalen Transformation auf dem Kontinent ein. Wir, das Jacques Delors Institut – Berlin laden EU-Politiker, Spitzenbeamte, Startup-Manager und Innovationsexperten zur Debatte darüber, wie die EU ihr digitales Potential besser nutzen kann. Wir möchten die Strategie der europäischen Kommission für einen digitalen Binnenmarkt diskutieren, ihren zu erwartenden Einfluss auf die (digitale) Wirtschaft untersuchen und der Frage nachgehen, was politische Entscheidungsträger in Europa von anderen Weltregionen über eine innovationsfreundliche Digitalpolitik lernen können.

Public Participation in Bio-Innovation

Ein öffentlicher Diskurs um bio-basierte Innovationen

Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
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Wir leben in einer Zeit voller Veränderung. Das Klima verändert sich und lebenswichtige Ressourcen werden knapper. In vielen Bereichen der Gesellschaft findet bereits ein Umdenken statt. Weltweit arbeiten Wissenschaftler, Politiker, Unternehmer und aktive Bürger daran, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

Die Biologie gilt als die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts, sie entwickelt sich rasant. Die Bioökonomie sieht im Fortschritt der Biowissenschaften einen Schlüssel zum Erfolg. Biobasierte Produkte und Dienstleistungen sollen zu Wachstum, Welternährung und Gesundheit beitragen. Gleichzeitig solle sie Klima- und Ressourcen schützen.

Der Ansatz von Biomimicry verbindet biologische Prinzipien mit innovativen Unternehmensideen. Mit ähnlicher Intention experimentieren „Biohacker“ und Do-it-yourself-Biologen mit biologischem Material, um an innovativen Lösungen zu arbeiten. Eine konsequente Umsetzung bio-inspirierter Prinzipien könnte die Art, wie wir leben und wirtschaften, dramatisch verändern.

Im Wandel sind Großstädte häufig Labore für Zukunftsprojekte im öffentlichen Raum.

An diesem Abend möchten wir als Veranstalter mit Ihnen diskutieren, welche Rolle „Bio-Innovationen“ in unserem Alltag spielen und welche Chancen sie besonders im städtischen Raum bieten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird jedoch gebeten.

Bei Fragen rund um die Veranstaltung können Sie sich gern über Email an uns wenden.

Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters

Bereits zum neunten Mal verleiht der Regierende Bürgermeister von Berlin den Berliner Wissenschaftspreis und den zugehörigen Nachwuchspreis.

Jüdenstraße 1, 10178 Berlin
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Mit dem Berliner Wissenschaftspreis sollen in Berlin entstandene hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung zielgerichtet gefördert werden. Ein zentrales Anliegen dabei ist, eine Basis für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Berlins zu schaffen. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz ist aus diesem Grunde auch die Möglichkeit der praktischen Umsetzung der Forschung ein ausschlaggebendes Kriterium. Das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro kommt der Einrichtung zugute, in der der Wissenschaftler oder die Wissenschaftlerin die Leistung erbracht hat.

Zusammen mit der Verleihung des Berliner Wissenschaftspreises wird eine wissenschaftliche Nachwuchsleistung ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung sollen innovative Forschungsansätze in einem Berliner Zukunftsfeld mit besonderem Nutzen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin gewürdigt werden. Der mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis soll an Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen vergeben werden, die nicht älter als 35 Jahre sind.

Bitte senden Sie eine e-mail an wissenschaftspreis@bbaw.de um sich für die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu bewerben.

Falling Walls Lab

Das Falling Walls Lab ist ein internationales Forum, das die Vernetzung und Kooperation zwischen herausragenden Nachwuchswissenschaftlern, Young Professionals und Führungskräften quer durch alle Forschungsdisziplinen zum Ziel hat.

Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
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Das Falling Walls Lab ist ein anspruchsvolles, inspirierendes und interdisziplinäres Format für herausragende Talente aus Forschung und Wissenschaft. In jeweils 3 Minuten erhalten 100 Nachwuchswissenschaftler und Young Professionals die Möglichkeit, ihre innovative Idee, ihr Forschungsprojekt oder ihre Initiative für sozialen Wandel vorzustellen. Dabei sind alle Disziplinen willkommen: von der Agrarwissenschaft über Medizin, bis hin zu den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften. Die besten Vorträge werden von einer hochkarätigen Jury prämiert und gewinnen einen Rednerslot auf der Falling Walls Conference am 9. November. Seit seiner Gründung durch die Falling Walls Foundation im Jahr 2011, ist das Falling Walls Lab als Nachwuchsformat kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile finden 50 internationale Falling Walls Labs in 45 Ländern rund um den Globus statt. Die Gewinner der internationalen Labs reisen am 8. November zum Falling Walls Lab Finale in Berlin. Sie erhalten die Chance, ihre Arbeiten in Berlin zu präsentieren sowie ein A.T. Kearney Stipendium, um am 9. November als Gast bei der renommierten Falling Walls Conference dabei zu sein. Das Falling Walls Lab wird unterstützt von A.T. Kearney (Founding Partner) und Festo (Global Partner).

Falling Walls Venture

British Embassy, Wilhelmstraße 70 - 71, 10117 Berlin
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Falling Walls Venture ist das internationale Forum für herausragende wissenschaftsbasierte Start-ups. Nominiert von führenden wissenschaftlichen Institutionen und Venture Capitalists weltweit stellen sich 20 von ihnen einer hochkarätigen Jury, die das „Falling Walls Science Start-up of the Year 2016“ wählt. Der Gewinner präsentiert sein Businessmodell am nächsten Tag vor einem Publikum aus 700 internationalen Entscheidungsträgern auf der Bühne der Falling Walls Conference.

AcademiaNet Network Event

Netzwerktreffen für AcademiaNet-Wissenschaftlerinnen

Die Robert Bosch Stiftung lädt ausgewählte AcademiaNet-Wissenschaftlerinnen zu einem besonderen Netzwerktreffen ein. An diesem Tag wirft Dr. Peter Modler, Unternehmensberater und Bestsellerautor, einen humorvollen und aufschlussreichen Blick auf typische Machtgefüge im noch immer männlich dominierten Wissenschaftssystem. Anschließend werden die Teilnehmerinnen mit Anna von Griesheim, Modedesignerin, über die Zusammenhänge zwischen Mode und Macht diskutieren.

Aspen Berlin Transatlantic Conference: The Liberal Order under Siege?

Wohin bewegt sich der Westen in Zeiten von anwachsendem Populismus, voranschreitenden Renationalisierungstendenzen, Globalisierungs-Verdruss und einer wachsenden Kluft zwischen kosmopolitischen Elite und den „Zurückbleibenden“?

Am 8. November 2016, dem Tag der amerikanischen Präsidentschaftswahl, veranstaltet das Aspen Institut Deutschland seine jährliche Berliner Transatlantik Konferenz. Diese widmet sich den wesentlichen Herausforderungen unserer Zeit, von denen Donald Trumps Präsidentschaftskandidatur nur ein Symptom von vielen ist. Sie ist Teil des Aufstiegs von Populisten, die in vielen westlichen Demokratien Eingang gefunden haben. Auf beiden Seiten des Atlantiks sehen wir eine wachsende Frustration über die anhaltenden Auswirkungen der globalen Finanz- und Euro-Krise, Verunsicherung angesichts erhöhter Terrorismusgefahr, Bedenken hinsichtlich bisher ungekannter Migrationsströme sowie einen grundlegenden Zweifel an der Fähigkeit der politischen Elite, diese und andere Krisen in den Griff zu bekommen. Diese Entwicklungen haben – das hat Brexit unlängst gezeigt – einen nicht zu unterschätzenden Einfluss sowohl auf das Innenleben westlicher Demokratien, als auch auf deren Außenpolitik und die EU, das transatlantische Bündnis und sein Vermögen, die liberale Ordnung zu bewahren. Experten aus Deutschland, Europa und den USA diskutieren ihre Analyse und Ideen, wie mit dieser Situation umzugehen ist.

Berlin Translational Dialogue – RNA-Medicine: From RNA Discoveries to Future Therapies

Treffen Sie Emmanuelle Charpentier, Frank Slack, Maria Carmo-Fonseca, Jörg Vogel und weitere Biotech-Pioniere, um mit ihnen gemeinsam die bisher unvorstellbaren Möglichkeiten RNA-basierter Technologien und Therapieansätze zu erkunden.

Auditorium, CharitéCrossOver, Virchowweg 6, 10117 Berlin
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Wir heißen Sie herzlich willkommen zum 2. Berlin Translational Dialogue, am Dienstag, dem 8. November 2016 im Auditorium des CharitéCrossOver Gebäudes.

Wir sind stolz u. a. Emanuelle Charpentier (Director MPI-IB, Berlin), Frank Slack (Director Institute for RNA-Medicine, BIDMC Boston, USA) and Maria Carmo-Fonseca (President of the Institute of Molecular Medicine, Lisbon, Portugal) als Sprecher begrüssen zu dürfen.

Als Teil der von Falling-Walls organisierten Berlin Science Week kooperiert Elsevier mit Markus Landthaler (MDC-BIMSB, Berlin), Gunter Meister (University of Regensburg), Jörg Vogel (IMIB Würzburg) und den führenden Biotechs CureVac (Tübingen), BioNTech (Mainz) um ein interaktives Forum für Wissenschaftler, Pharmaunternehmen, Vertretern von Behörden, staatlichen Einrichtungen, Forschungsförderern, Investoren und der Öffentlichkeit zu etablieren, um die bisher unvorstellbaren Möglichkeiten RNA-basierter Technologien und Therapieansätzen zu diskutieren bzw. konstruktiv zu hinterfragen.

European Stakeholder Round Table on Citizen and DIY Science and Responsible Research and Innovation (RRI)

Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
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Der Round Table ist Teil des Horizont 2020 Projekts ´DITOs – Doing-It-Together Science`, das innovative, partizipative Veranstaltungen zu den Themen BioDesign und Umwelt-Monitoring in ganz Europa durchführen wird. In diesem Projekt wird ECSA dabei helfen, den institutionellen Rahmen und die Verbindungen in die Politik zu schaffen, um tiefes Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in Wissenschaft und Technik zu verstetigen. Der Round Table ist die erste verschiedener Stakeholder-Veranstaltungen und soll die Grundlagen für diese Arbeit schaffen. Experten aus Citizen Science und DIY Science Communities werden Synergien zwischen ihren Ansätzen sondieren and die politischen Ziele des Projekts diskutieren. Die Veranstaltung greift außerdem die europäische Agenda des „Responsible Research and Innovation (RRI)“ auf und fragt, in welchen Feldern, z.B. Gender, Inklusion und Evaluierung, Citizen Science Anregungen von RRI aufnehmen kann und wo Bürgerwissenschaft bereits als Vorreiter dient.

Falling Walls Circle

Stiftung Brandenburger Tor, Pariser Platz 7, 10117 Berlin
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Prize-giving Ceremony for the German Thesis Award

Bundestagspräsident Norbert Lammert übergibt den Preis für die wichtigsten Dissertationen des Jahres.

Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Adele-Schreiber-Krieger-Str. 1, 10117 Berlin
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Mit dem Deutschen Studienpreis ehrt die Körber-Stiftung jedes Jahr die besten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen. Schirmherr ist Bundestagspräsident Norbert Lammert. In einem feierlichen Festakt zeichnet er junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die fachlich exzellente und zugleich gesellschaftlich besonders relevante Dissertationen vorgelegt haben. In diesem Jahr gehen die drei mit je 25.000 Euro dotierten Spitzenpreise an den Rechtswissenschaftler Tom Pleiner von der Universität Augsburg, die Politologin Astrid Séville von der Ludwig-Maximilians-Universität München und die Maschinenbauingenieurin Elisabeth Wilhelm vom Karlsruher Institut für Technologie. Der Deutsche Studienpreis zählt zu den wichtigsten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik.

A.T. Kearney Healthcare Lounge

Consumer Health meets Pharma: Disruptive Innovationspfade ermöglicht durch modernste Marketing- und Digitalisierungsansätze

China Club Berlin, Adlon Palais, Behrenstraße 72, 10117 Berlin
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Wie in den letzten Jahren lädt A.T. Kearney anlässlich der Falling Walls Konferenz zu einem speziellen Event für Entscheidungsträger in Pharma und Healthcare ein: In der A.T. Kearney Healthcare Lounge – am Abend des 8. November – werden wir mit Vertretern aus Pharma, Consumer Health, Biotech, Medizintechnik und Krankenhäusern über das Thema „Consumer Health meets Pharma: Disruptive Innovationspfade ermöglicht durch modernste Marketing- und Digitalisierungsansätze“ diskutieren.

 

The Leibniz-Kolleg for Young Researchers: Chances and Challenges of Interdisciplinary Research

Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin
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Falling Walls Conference

Zum Jahrestag des Mauerfalls präsentieren 20 Spitzenwissenschaftler ihre Durchbrüche bei der internationalen Falling Walls Conference.

RADIALSYSTEM V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
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Die erste Falling Walls Conference fand im Jahr 2009 anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls statt und hat sich mittlerweile zu einer viel beachteten Plattform der internationalen Spitzenforschung entwickelt. Rund 20 Spitzenforscher stellen dabei ihre Durchbrüche vor in kurzen 15-minütigen Vorträgen. Inspiriert vom Fall der Berliner Mauer, beantworten die Vortragenden die Frage: Welche Mauer fallen als Nächstes und wie wird dies unser Leben verändern? Die Themen sind dabei extrem breit, von Astrophysik über Terrorismus bis hin zu Quantenbiologie.

The Evolution of Medicine to Evolutionary Medicine

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung werden in Kürze folgen

Department of Sport and Science (Building 11), Humboldt-Universität zu Berlin, Philippstr. 13, 10115 Berlin
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The German research system in Theory and Practice

Technologiepark Berlin Adlershof
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Die DFG möchte ca. 80 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt mit der deutschen Forschungslandschaft vertraut machen und damit ihr Interesse an Deutschland als attraktiven Forschungsstandort näherbringen. Am Vormittag werden verschiedene Wissenschaftsorganisationen in Vorträgen ihre jeweilige Bedeutung und Rolle im deutschen Wissenschaftssystem vorstellen. Für den Nachmittag sind Führungen zu einzelnen Instituten im Wissenschaftspark Adlershof vorgesehen.

Fab Lab Berlin meets Neil Gershenfeld

Der Schöpfer der Fab Lab Bewegung besucht die Berliner Inkarnation seiner Idee und diskutiert die Gegenwart und Zukunft der deutschen und internationalen Maker Spaces.

Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin
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Am 10. November (10:00 – 12:00) empfängt das Fab Lab Berlin Neil Gershenfeld. Das Fab Lab Berlin ist ein offenes Labor für Digitale Fabrikation und somit Teil der internationalen Fab Lab-Bewegung, die von Neil Gershenfeld initiiert wurde. Nach einer kurzen Führung durch das Lab findet ein Netzwerk-Treffen von einigen deutschen Fab Labs und Neil Gershenfeld statt. Das Ziel ist es, Erfahrungen und Vorhaben der globalen Maker-Bewegung zu diskutieren.

Workshop on Quantum Technologies

Harnack-Haus, Ihnestr. 16-20,14195 Berlin
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Artificial Intelligence and the Brain

Bernstein Center for Computational Neuroscience, Humboldt-Universität zu Berlin, Philippstr. 13, Haus 6, 10115 Berlin
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Cinescience: „The Life of Cows“

In Partnerschaft mit ARTE werden im Rahmen von Cinescience Dokumentarfilme zu aktuellen wissenschaftlichen Themen in Vorpremiere gezeigt gefolgt von einer öffentlichen Diskussion.

Auditorium der Französischen Botschaft, Wilhelmstraße 69, 10117 Berlin
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Wissenschaftsdokumentation von Jean-Christophe Ribot, Nathalie Barbe und Audrey Mikaëlian
Eine Koproduktion von ARTE France und Bonobo Productions
Frankreich 2016, 52 Min. – Erstausstrahlung auf ARTE: 3.12.2016 um 21.45 Uhr

Die Menschen sind heutzutage in der Lage, Kühe nach individuellen Ansprüchen und Wünschen anzupassen: Die Kuh „niedriger Verbrauch“, die mehr produziert und weniger konsumiert, die Kuh „Gesundheit“, resistenter gegen Krankheiten oder die Kuh „Export“ zur weltweiten Intensivtierhaltung: Um ideale Nutztiere hervorzubringen, kontrolliert und beeinflusst der Mensch das Sexualleben und somit die Genetik der Kühe.

Die Wissenschaftsdokumentation „Das Leben der Kühe“ beleuchtet die wachsende Macht der Wissenschaft über das Leben von Tieren und zeichnet die Entwicklung der Beziehungen zwischen Mensch und Tier im Laufe der Geschichte nach.

Nach der Filmvorführung findet es eine Diskussionsrunde zwischen Prof. Etienne Verrier, Professor an der AgroParistech, französische Institut für Agrarforschung (INRA) und einem Mitglied des Deutschen Ethikrats. Das Publikum erhält so die Möglichkeit, die Experten zu befragen.

Der Film ist nicht für Kinder  unter 15  empfohlen.
Der Film kann sowohl in deutscher, als auch in französischer Sprache gesehen werden.

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich direkt unter www.Wissenschaft-Frankreich.de

Next Frontier Debate: Quantum Theory as the Crux of the Matter?

Quantentheorie als des Pudels Kern? Zwischen Grundlagenforschung und dem Versprechen neuer Technologien. Eine Podiumsdiskussion über den Stand der Quantenforschung, unterschiedliche Ansätze und Perspektiven auf zukünftige Entwicklungen.

TAT - Tieranatomisches Theater (Philippstraße 12/13), entry by Luisenstraße 56, 10115 Berlin
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Eine Übertragung für Gehörlose findet statt.

New antibiotics – What are our chances in the race against bacterial infections?

Podiumsdiskussion zu den aktuellen Herausforderungen in der Antibiotikaforschung.

Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin
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Antibiotika haben schon viele Menschenleben gerettet. Allerdings werden diese Wunderwaffen der Medizin zunehmend stumpfer. Multiresistente Keime treten immer häufiger auf. Diese Antibiotika-Resistenzen können langfristig in eine „globale Gesundheitskrise“ führen. Über 700.000 Todesfälle weltweit pro Jahr gibt es schon jetzt, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Dem entgegenzusteuern, erfordert den schnellen und gemeinsamen Einsatz von Ärzten, Wissenschaftlern, Pharmaunternehmen, Zulassungsbehörden und Politikern. Es ist höchste Zeit für neue Antibiotika und alternative antimikrobielle Medikamente, an denen viele Forscher im Wettlauf mit den Bakterien arbeiten.

Diskussionsteilnehmer: Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, Petra Gastmeier, Leiterin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin am Campus Benjamin Franklin Rolf Müller, Geschäftsführender Direktor des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), Leiter der Abteilung Mikrobielle Naturstoffe Wolfgang Plischke, Senatsmitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und ehemaliges Vorstandsmitglied der Bayer AG

Science&People #4: Open Innovation

Science&People ist ein gemeinsames Pilotprojekt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie, Wissenschaft im Dialog und Elsevier.

The Digital Eatery, Unter den Linden 17, 10117 Berlin
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